Geheimsprachen, Sondersprachen, Minderheitensprachen
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Die geheime Sprache der Tiötten Mit einem Anhang: Typoskript der Arbeit von Louis Stüve, Die Tiöttensprache, Recke 1923, mit handschriftlichen Korrekturen von Fritz Hettlage
Klaus Siewert Oktober 2010Die Tüötten waren Wanderhändler aus dem Tecklenburger Land, die nach ihrer Zeit als Grasmäher und Torfstecher in Holland (Hollandgänger) unter anderem mit heimischem Leinen handelten. Ihre Handelswege führten sie von Mettingen, Recke und Hopsten in die Niederlande, nach Friesland und im Nordosten bis nach Pommern, ins Baltikum und bis nach Nowgorod. Bei ihren Geschäften und in der internen Kommunikation bedienten sie sich einer eigenen Sprache, die sie Humpisch nannten.
34 € , 276 S.; Großformat, geb., zahlr. Abb. ; ISBN: 978-3-9813057-8-4
Hamburgs “Nachtjargon”. Die Sprache auf dem Kiez in St. Pauli. Mit einer CD
Klaus Siewert 2. erweiterte Auflage 2009Wenn die Sonne unterging auf St. Pauli, erwachte der Nachtjargon. Wenn man ihm heute nachspürt, wird man ihn kaum mehr hören. Nur einige der alten deutschen Kiezer beherrschen ihn noch. Ansonsten ist er vergessen, von den meisten nicht einmal mehr gekannt.
26,90 € , 229 S., mit CD „Nachtjargon in vergessenen Hamburger Liedern" ; ISBN: 3-00-012781-X
Die Kedelkloppersprook. Geheimsprache aus dem Hamburger Hafen
Klaus Siewert 2. erweiterte Auflage 2009Die Ketelklopper (Kesselklopfer) waren Hafenarbeiter, deren Hauptaufgabe darin bestand, in den Kesseln der Dampfschiffe den Kesselstein zu entfernen. Dazu bedienten sie sich spezieller Werkzeuge.
24,90 € , 132 S., mit CD „Hamburger Geheimsprachen“ ; ISBN: 3-00-009948-4